Alternative Bestattungsformen: Umfrage will Bedarf ermitteln

 

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Der Zahn der Zeit nagt am Friedhof von Klingenmünster und der Gemeinderat denkt darüber nach, ein Friedhofskonzept zu entwickeln. Doch was soll sich verändern? Macht es Sinn, neben der herkömmlichen Erd- oder Urnenbeisetzung alternative Bestattungsformen vorzusehen? Auf der Prioritätenliste der Dorfmoderation, die im Herbst letzten Jahres abgeschlossen wurde, stand dieser Bürgerwunsch ganz oben. Die Initiative „Zukunft Minschder“ hat sich jetzt der Thematik angenommen und im Einvernehmen mit dem Gemeinderat einen Fragebogen erarbeitet, der anonym ausgefüllt werden kann. Er wird in den nächsten Tagen an alle Haushalte in Klingenmünster verteilt.

Gefragt wird unter anderem, welche Bestattungsform man sich wünscht. Hier reicht das Spektrum vom einfachen Reihengrab über den gärtnerisch gepflegten Erinnerungsgarten bis zur anonymen Beisetzung auf einer Wiese, an einem Baum, einem Rebstock oder einem Findling. Eine weitere Frage lautet, was auf dem Friedhof in Klingenmünster generell verändert werden sollte.

Falls jemand beim Verteilen der Fragebögen leer ausgegangen ist oder ein weiteres Exemplar benötigt, kann er dies entweder im Rathaus erhalten oder von den Homepages der Ortsgemeinde und von Zukunft Minschder herunterladen. Der späteste Abgabetermin ist 30. Juni. Der ausgefüllte Fragekatalog kann im Rathaus-Briefkasten oder bei verschiedenen Privatadressen eingeworfen werden.

Nach der Auswertung aller zurückgeschickten Antworten sollen die Ergebnisse der Umfrage veröffentlicht und in einer Bürgerversammlung beraten werden.

Download: Fragebogen.pdf

Rita Reich


 

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