24.09.2016

Shakespeare lässt grüßen: Lilo Beil liest in der Nikolauskapelle

LiloBeil_W.JPG„Vielleicht auch träumen“ – so heißt der neue Roman von Lilo Beil, auf den viele ihrer Fans schon gewartet haben. Das gilt bestimmt auch für die Leser aus Klingenmünster, denn die Autorin, die im Odenwald wohnt, ist im Landeckdorf geboren und kommt immer gern dorthin zurück. Ihre alljährliche Lesung in der idyllisch gelegenen Nikolauskapelle, veranstaltet von der Burg-Landeck-Stiftung, ist schon zu einer guten Tradition geworden. Diesmal liest Lilo Beil dort am Samstag, 24. September, um 16 Uhr aus ihrem jüngsten Werk, einem Krimi zum Shakespeare-Jahr.

Alles dreht sich in diesem Buch um den großen britischen Dramatiker: Entsetzt, aber nicht wirklich überrascht, stößt die pensionierte Lehrerin Charlotte Rapp auf die Todesanzeige einer ehemaligen Schülerin. Sie erinnert sich an die sensible, meist depressive Cornelia, die eine große Leidenschaft für Shakespeare hatte. Eine Faszination, die ihr während einer Klassenfahrt nach England beinahe zum Verhängnis wurde. Bei der Beerdigung trifft Charlotte auf die Schul-Clique der jungen Frau. Auch Kommissar Guldner gehört zu Trauergesellschaft: Er ermittelt zur Todesursache, stellt die Ermittlungen aber schnell ein. Erst als zwei weitere Leichen gefunden werden, wird der Fall neu aufgerollt.

Lilo Beil versteht ihren aktuellen Krimi als Hommage an Shakespeare und die englische Literatur, eingepackt in eine fesselnde und dramatische Geschichte.

Die Autorin nimmt für ihre Lesung kein Honorar; der Eintritt ist frei. Sie bittet aber gemeinsam mit der Burg-Landeck-Stiftung um Spenden für die weitere Restaurierung der kunsthistorisch wertvollen Nikolauskapelle. Besucher können ihre Fahrzeuge auf dem Parkplatz des Pfalzklinikums abstellen, gleich nach der Abbiegung von der B 48. Von dort sind es nur 200 Meter Fußweg zur Nikolauskapelle.

Rita Reich