Festgottesdienst beim Amtsantritt von Pfarrer Marco Gabriel

in der Katholischen Kirche St. Michael in Klingenmünster

 

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Feierliche Prozession zum Festgottesdienst

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Bis auf den letzten Platz besetzt war die Stiftskirche in Klingenmünster als am Sonntagnachmittag der neue leitende Pfarrer der Großgemeinde Hl. Maria Magdalena Marco Gabriel begleitet von Dekan Axel Brecht, vielen befreundeten Amtsbrüdern und Messdienern aus den acht Gemeinden feierlich in die altehrwürdige Kirche einzog und vielstimmig von den Gottesdienstbesuchern mit „Eingeladen zum Fest des Glaubens“ gesanglich begrüßt wurde.

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Zu Beginn des Festgottesdienstes überreichte Dekan Axel Brecht die Bestellungsurkunde, mit der Marco Gabriel durch Bischof Karl - Heinz Wiesemann zum Pfarrer der acht Gemeinden von Maria Magdalena ernannt wurde. „Mit Gottes Hilfe bin ich bereit das Amt auszuüben, dies geht aber nur im Team mit dem gesamten Pastoralteam und allen die in den Gemeinden ehrenamtlich mithelfen“, versicherte der neue Pfarrer.

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Das gesamte Pastoralteam freut sich auf eine gute Zusammenarbeit


„Ihr neuer Pfarrer kann zupacken“, stellte Brecht in seiner kurzen Vita Marco Gabriel vor, das habe der 42 Jährige bereits in seinem ersten Beruf zehn Jahre als Schreiner bewiesen, bevor er sich für das Priesteramt entschloss. Nach dem Theologiestudium und der Priesterweihe 2008 wirkte er seelsorgerisch zunächst als Kaplan in Zweibrücken und Bexbach, danach fünf Jahre als Kooperator in Otterberg. Aus seinen bisherigen Wirkungsstätten, aber auch aus seinem Heimatort Hördt feierten viele Freunde und Bekannte und seine Familie den ersten Gottesdienst in seiner neuen Großgemeinde mit, der unter dem Markusevangelium 7 stand:“ Gott sieht nicht auf das Äußere – Gott sieht was der Mensch im Herzen träg“, so Marco Gabriel.

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Gemäß seinem Primiz Spruch aus Psalm 36,9 „Bei dir ist die Quelle des Lebens“ lud Pfarrer Marco Gabriel seine Gemeinden ein, künftig gemeinsam mit ihm diese Quelle des Lebens zu suchen und zu finden: „Ich freue mich auf diese neuen Herausforderungen, auf Gespräche und Begegnungen, auch mit den evangelischen Christen in unseren Gemeinden. Ich bin offen für neue Formen in der Liturgie und Seelsorge und neue Räume in der Ökumene zu öffnen“.

Für die Gemeinde Hl. Maria Magdalene übereichte die Vorsitzende des Pfarreienrates Ina Heypeter symbolisch Brot und Salz und einen gutgefüllten Rucksack mit hilfreichen Utensilien, die den neuen Pfarrer beim Kennenlernen seiner Gemeinden unterstützen.

Unsere Gemeinden leben aus der großen bunten Vielfalt, vergleichbar mit einem bunten Blumengarten. Die Pfarrer sind dabei das Band, die den bunten Strauß zusammenhalten, als Band der Ökumene“, erklärte Presbyter Josef Rung und überreichte gemeinsam mit Pfarrer Stefan Heinlein symbolisch einen „Evangelischen Wein“ als Gruß der Protestantischen Kirchengemeinden.

Den Willkommensgruß aus der „kommunalen Welt“ überbrachte stellvertretend für die neun Bürgermeister und drei Verbandsbürgermeister der Region Verbandsbürgermeister Torsten Blank: „Willkommen im Weinberg des Herrn an der Südlichen Weinstraße. Die große Beteiligung am Festgottesdienst zeigt, dass sie bereits die Sympathien der Gemeinden auf ihrer Seite haben“, versicherte Blank und wies darauf hin dass gerade in der heutigen Zeit eine enge Zusammenarbeit zwischen den Kirchen und den politischen Gemeinden wichtig sei. Neben einem gut gefüllten Korb mit Weinen aus allen Gemeinden überreichten die Bürgermeister einen Weinstock, damit Marco Gabriel hier in seiner Gemeinde verwurzelt werde. Foto 6_W.jpg

Den Gottesdienst mitgestalteten Organistin Sandra Martin-Wickel sowie ein stimmgewaltiger Chor mit Sängerinnen und Sänger aus den acht Kirchengemeinden von Maria Magdalena aus Eschbach, Ranschbach Göcklingen, Ingenheim, Billigheim, Rohrbach, Gleiszellen-Gleishorbach und dem Ökumenischen Kirchenchor aus Klingenmünster mit ihren Chorleitern Christian Forster, Ursula Feurich, Anja Genderjahn-Kästle und Gisela Briem-Helbach.

Einen Tag nach seiner feierlichen Amtseinführung meldete sich der neue Stiftspfarrer als Neubürger von Klingenmünster bei der Behörde an und beantragte ein neues Autonummernschild – mit SÜW: „…..damit ich ganz und gar dazu gehöre“, versicherte lachend der neue Seelsorger, der im Anschluss an den Gottesdienst bei der Begegnung im Klostergarten viele Hände schütteln konnte.

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Auf eine gute Zusammenarbeit freuen sich auch die Teams der Kitas aus der Pfarrei Maria Magdalena

(Flory)


 

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